Präventionsmedizin

Während sich die moderne kurative Medizin überwiegend mit der Diagnostik und Therapie von Krankheiten befasst, beschäftigt sich die Präventionsmedizin mit der Erhaltung und Steigerung der körperlichen und geistigen Gesundheit.
Dazu gehören Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil, Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten sowie Maßnahmen zur Gesundheitsverbesserung bei bestehenden Erkrankungen.
Folgende präventionsmedizinische Leistungen bieten wir Ihnen in unserer Praxis an:

  • Vorsorgeuntersuchungen
  • allgemeine Gesundheitsberatungen
  • individuelle Ernährungsberatung
  • Sportberatung, typgerechte sportliche Bewegung
  • gesunder Schlaf
  • Umgang mit Stress
  • Entspannungsmethoden
  • Raucherentwöhnung

Nutzen Sie unser breites Angebot zur Erhaltung und Steigerung Ihrer Gesundheit und Ihres Wohlbefindens.
Gerne beraten wir Sie, welche unserer Leistungen speziell für Sie empfehlenswert sind.


Magen- und Darmbeschwerden

Ein gesunder Magen sowie ein gesunder Darm sind die Grundlage für Wohlbefinden und Vitalität bis ins hohe Alter.

Mit seiner Länge von teilweise sechs Metern und mindestens 200 Quadratmetern Schleimhautfläche ist der Darm die zentrale Verbindung zur Außenwelt und bietet somit viele Angriffspunkte. Es wird davon ausgegangen, dass rund 70 % aller Menschen Darmprobleme haben.

Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung und/ oder Durchfallerkrankungen, funktionelle Magen- und Darmbeschwerden wie Sodbrennen, Völlegefühl und Blähungen sowie Störungen des Säure-Basen-Haushaltes und des mikrobiologischen Gleichgewichts der Darmflora haben einen bedeutenden Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Zudem gehört Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Jährlich erkranken etwa 50.000 Menschen neu an Darmkrebs.

Regelmäßige Untersuchungen wie beispielsweise Darmkrebsvorsorge, Darmflora-Analyse, Darmspiegelung und zahlreiche medizinische Checks können frühzeitig auf Störungen der Darmgesundheit hinweisen.

Zur ganzheitlichen Darmpflege sind eine ausgewogene Ernährung, eine individuell angepasste Vitalstoff-Versorgung und eine gesunde Lebensführung – insbesondere eine optimale Stressbewältigung – unabdingbar.

Sollten Sie häufig unter Durchfall und/oder Verstopfung leiden sprechen Sie uns an.

Gerne beraten und unterstützen wir Sie dabei, Ihre Darmgesundheit wiederherzustellen.

Allergien

Jeder zehnte Bundesbürger leidet an einer "Allergie".

Ein großer Anteil davon sind jedoch keine Allergien, sondern Pseudoallergien oder Nahrungsmittelintoleranzen (Nahrungsmittelunverträglichkeiten).

Allergien sind Überempfindlichkeitsreaktionen des Körpers, die durch eine Immunantwort gegen ansonsten harmlose Substanzen (Allergene) ausgelöst werden.

Die Symptome einer Allergie können unterschiedlich stark ausgeprägt sein; sie können saisonal oder ganzjährig auftreten. Es gibt unterschiedliche Krankheitsformen, bei denen die Symptome an verschiedenen Organen des Körpers auftreten.

Allergien verursachen Beschwerden

  • an den Schleimhäuten (Heuschnupfen, Mundschleimhautschwellungen, Bindehautentzündung)
  • an den Atemwegen (Asthma bronchiale)
  • Haut (Neurodermitis, Kontaktekzem, Urtikaria)
  • im Magen-Darm-Trakt (Erbrechen, Durchfälle, Reizdarm)
  • als akuter Notfall (anaphylaktischer Schock).

Allergiediagnostik ermöglicht Ihnen den Nachweis von Allergien, so dass Sie Allergene gezielt vermeiden oder Beschwerden gezielt minimieren können.

Ich berate Sie gern zu diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, einer Allergie vorzubeugen.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind eine häufige Ursache für ungeklärte Beschwerden.

Oftmals ist unklar welche Lebensmittel bzw. Inhaltsstoffe die Symptome auslösen.

In der Medizin werden Nahrungsmittelallergien, -intoleranzen und Pseudoallergien unterschieden.

Eine Nahrungsmittelallergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Bestandteile im Essen. IgE-Antikörper werden produziert und sorgen dafür, dass bestimmte Botenstoffe ausgeschüttet werden. Diese lassen dann die Haut jucken, die Nase laufen oder den Darm rebellieren.

Viele Nahrungsmittelintoleranzen beruhen auf einem Mangel an bestimmten Verdauungsenzymen. Der Enzymmangel kann angeboren oder erworben sein. Aufgrund des Enzymmangels können bestimmte Nahrungsbestandteile nicht richtig verdaut werden. Besonders häufig ist die Laktose- und Fruktoseintoleranz sowie Glutenunverträglichkeit. 

Bei einer Pseudoallergie treten nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel scheinbar allergische Beschwerden auf. Im eigentlichen Sinne liegt jedoch keine Allergie, sondern eine Stoffwechselstörung vor. Diese beruht nicht auf immunologischen Mechanismen und ist daher heilbar.

Mögliche Folgen von Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind:

  • Bauchschmerzen
  • Chronische Müdigkeit
  • Durchfall, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen
  • Fließschnupfen, Atembeschwerden
  • Hautrötungen, Juckreiz
  • Infektanfälligkeit
  • Kopfschmerzen

Zur genauen Feststellung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten gibt es verschiedene diagnostische Verfahren.

Die Wahl des jeweiligen Verfahrens ist abhängig von individuellen Faktoren, wie z.B. den Essgewohnheiten und Beschwerden.

Als Schwerpunktpraxis berate ich Sie gern über diagnostische und therapeutische Verfahren und über Möglichkeiten, die Erkrankungen bzw. Folgeerkrankungen zu vermeiden.

Stress-Erschöpfung


Wer ständig erschöpft und müde ist, fühlt sich den Anforderungen des Alltags nicht gewachsen und verliert das Interesse an Hobbys und sozialen Kontakten. Eine der häufigsten Ursache der Erschöpfung ist Stress.

Oft kommt es zu körperlichen Begleiterscheinungen wie

  • Schwarzwerden vor den Augen beim Aufstehen
  • Neigung zu Schweißausbrüchen und kalten Händen und Füßen
  • Wetterfühligkeit sowie beschleunigtem Pulsschlag

Häufig treten auch Leistungs- und Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Überforderungsgefühl, Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit auf. Sehr oft besteht auch eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten.

Hält der Stress bzw. die daraus resultierenden Beschwerden länger an, kann ein Burnout entstehen.

„Burnout" kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Ausgebranntsein".

Das Burnout-Syndrom ist ein Zustand, der durch emotionale Erschöpfung, verminderte Leistungsfähigkeit und Depersonalisation gekennzeichnet ist.

Das Burnout-Syndrom betrifft meist Menschen, die mit anderen Menschen zusammenarbeiten und sehr hohe Ansprüche an ihre Arbeit haben. Vor allem Frauen mit Familie belasten sich häufig über den Punkt körperlicher und seelischer Erschöpfung hinaus.

Die eigenen idealistischen Vorstellungen von der Arbeit entsprechen nicht der Realität, es werden zu hohe Ansprüche an sich selbst gestellt, die Folgen sind Desillusionierung, Frustration und Apathie (Leidenschaftslosigkeit).

Dem Burnout-Syndrom geht zumeist eine hohe Eigenmotivation und Erwartungshaltung voraus. Große Ziele, Hoffnungen und Erwartungen werden jedoch durch die Realität getrübt.

Die Folgen sind Resignation und Frustration. Auch Probleme im privaten Umfeld können die Entstehung eines Burnout-Syndroms begünstigen.

In meiner Sprechstunde analysiere ich die Ursache(n) Ihrer Erschöpfung und ermittle die für Sie geeigneten präventiven bzw. therapeutischen Verfahren.

Burn-Out-Syndrom

Das Burnout-Syndrom ist ein Zustand, der durch emotionale Erschöpfung, verminderte Leistungsfähigkeit gekennzeichnet ist. „Burnout“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Ausgebranntsein“.

Ob Belastungen sich negativ auswirken, hängt von Ihrer Stressresistenz, der Qualität Ihres Stressmanagements, Ihrem Lebensumfeld, Ihrem Lebensstil und Ihrer Lebenseinstellung ab.

Negativer Stress führt zu messbaren körperlichen Veränderungen, die die körperliche, geistige und seelische Leistungsfähigkeit mindern.

Hält negativer Stress länger an, entstehen Beschwerden wie z.B. Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck.

Die Intaktheit biochemischer und hormoneller Stressachsen entscheidet, ob der Stress zu Burnout oder anderen Erkrankungen führt.

Die Stressdiagnostik umfasst eine ganzheitliche Stressanamnese und Labordiagnostik zur Erstellung Ihres Stressprofils (Stressoren, Copingstrategien und Ressourcen).

In der Stresstherapie nutzen wir diese Informationen für gezielte Maßnahmen:

  • Begleitung, Führung und Aufzeigen des Weges zu einem ausbalancierten Leben
  • Ausgleich von nachgewiesenen und relevanten Mikronährstoff- und Hormondefiziten
  • Steigerung der positiven und Minderung der negativen Copingstrategien
  • Nutzung der eigenen Ressourcen zur Entwicklung des inneren Gleichgewichts
  • Umsetzbare stressgesunde Ernährung und Bewegung
  • Entwicklung eines stresspräventiven Verhaltens

Eine ganzheitliche Stressdiagnostik und -therapie hilft Ihnen, die Symptome von negativem Stress zu minimieren und ein erfülltes selbst bestimmtes Leben zu führen.